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Grillparty im Westallgäu mit gerichtlichen Folgen

Grillparty im Westallgäu mit gerichtlichen Folgen

Wegen fahrlässiger Brandstiftung mussten sich zwei junge Westallgäuer vor dem Amtsgericht Lindau verantworten. Die 18 und 19 Jahre alten Männer hatten Anfang April in ihrer Heimatgemeinde für Aufregung gesorgt. Nach einer Grillparty schütteten sie Asche an einen Waldrand, wodurch sich erst starker Qualm und dann auch Flammen entwickelten.

Die Ortsfeuerwehr rückte mit 25 Mann aus. Das Verfahren gegen die beiden Westallgäuer stellte Richterin Brigitte Grenzstein gegen eine Auflage ein. "Dumm gelaufen" sei das Ganze, stellte die Richterin schließlich fest. Die beiden jungen Männer hatten am Vorabend im größeren Kreis eine Grillparty gefeiert und waren mit dem Entsorgen der Asche beauftragt.

Rund 16 Stunden sei das Feuer da schon aus gewesen, sagten beide vor Gericht aus. Die Asche befand sich in einem Metallfass, und dieses fuhren beide mit einem Traktor zum späteren Brandort. Zuvor fragten sie aber nach, ob sie die Asche dort abladen dürfen. Beim Abladen stellten sie keinerlei Glut in der Asche mehr fest. "Wir haben sie mit bloßen Händen angefasst. Sie war kalt", sagte der 19-Jährige aus.

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