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Szene-Star: Der Bandwettbewerb der AZ geht in die nächste Runde

Die Lindenberger Ska-Formation "Jump The Shark!" hat 2007 den Lokalentscheid im Westallgäu gewonnen

Szene-Star: Der Bandwettbewerb der AZ geht in die nächste Runde

Wer ist die beste Nachwuchsband des Allgäus? Klären soll diese Frage der "Szene-Star", der Bandwettbewerb unserer Zeitung, bei dem sich junge Gruppen bewerben können.

Es gibt vier Lokalentscheide (der für das Westallgäu ist in Oberstaufen), bei denen sich je zwei Bands für das Finale qualifizieren. Bei der letzten Auflage des Wettbewerbs 2007 gelang das der Ska-Formation "Jump The Shark!" aus Lindenberg. Wir haben darüber mit Saxofonistin Katrin Wipper (25) gesprochen.

Was verbindest Du persönlich mit dem "Szene-Star"?

Katrin Wipper: Der Wettbewerb ist eine tolle Plattform für Nachwuchsbands. Denn gerade am Anfang ist es schwierig, Auftrittsmöglichkeiten zu finden, um sich vor Publikum präsentieren zu können. Hier in der Gegend fallen mir spontan nur das Parknachtfestival in Lindenberg, der Club Vaudeville und der Vorentscheid beim "Szene-Star" ein. Beim Szene-Star ist der Rahmen außerdem familiär, sodass man keine Angst haben muss, dass man als Band dem Publikum zum Fraß vorgeworfen wird.

Für Euch war der Abend des Lokalentscheids am 3. März 2007 Stress pur. Ihr habt zuerst ein Konzert in Isny gespielt, euch dann ins Auto gesetzt, nach Lindenberg ans Jugendhaus gefahren, seid ohne Soundcheck auf die Bühne und habt trotzdem gewonnen.

Wipper: Das ganze Wochenende war super turbulent für uns. Am Freitag haben wir zusammen mit der südamerikanischen Band Santo Barrio in Lörrach gespielt, am Samstag dann zuerst das Festival in Isny und dann beim "Szene-Star". Wir waren danach total erledigt, aber dass wir gewonnen haben, ging runter wie Honig.

Auch wenn es dann beim Allgäu-Finale in der Kultbox in Kempten nicht für den Sieg gereicht hat: Hat Euch die Teilnahme am "Szene-Star" für Euren weiteren Werdegang etwas gebracht?

Wipper: Ich denke schon. Für uns war auch der Austausch mit den anderen Bands wichtig. Wir hatten danach noch Kontakt mit einer Band aus Kempten, aber die hat sich leider aufgelöst. Allerdings war es leider nicht so, dass wir aufgrund des "Szene-Stars" Konzertanfragen bekommen hätten.

Was hat sich seit 2007 bei "Jump The Shark!" getan?

Wipper: Einiges. Jay, also Johannes Pfister, ist vom Bass an Mikrofon und Gitarre gewechselt, weil unser voriger Sänger Andreas Wagner aus beruflichen Gründen nach Unterfranken gezogen ist. Über meine Arbeit habe ich einen neuen Bassisten für uns gefunden: Arno Brechenmacher. Er besitzt das Chaos-Gen und passt super zu uns. Im Vergleich zu 2007 ist Kai Stiefenhofer neu am Bariton-Saxophon und Peter Schmauch hat die Posaune von Johannes Peter übernommen, der weggezogen ist. Damals beim "Szene-Star" hatte Moritz Bittl Schlagzeug gespielt hat, seit drei Jahren haut aber Samuel Trefzer in die Felle. Wir sind jetzt also nicht mehr zu sechst, sondern zu siebt und haben eine Altersspanne von 16 bis 32. Es funktioniert dennoch bestens - das verbindende Element ist die Musik.

Wie man auf Eurer Facebook-Seite verfolgen kann, seid Ihr außerdem gerade im Studio und nehmt Eure zweite CD auf. Worauf dürfen sich Eure Fans freuen?

Wipper: Wir nehmen derzeit in Kempten, Leutkirch und München auf. Es wird eine CD mit elf Liedern, überwiegend ganz neue Stücke. Die Lieder sind abwechslungsreich-schwungvoll, aber es sind auch ein, zwei eher ruhige Sachen dabei. Uns macht das Aufnehmen auf jeden Fall einen Höllenspaß. Wir hoffen, dass die CD im Mai oder Juni erscheinen wird.

Zum Abschluss noch ein Tipp für die Nachwuchsbands, die heuer am "Szene-Star" teilnehmen wollen: Wie gewinnt man den Lokalentscheid?

Wipper: Üben, üben, üben - das hilft immer. Es gibt allerdings kein Patentrezept. Gut ist es sicher, wenn man möglichst viele Freunde im Publikum hat. Die stärken einem den Rücken und es macht doppelt Spaß.

Rätst Du eher zu schnellen Stücken oder auch mal zu Balladen?

Wipper: Ich glaube, dass die schnellen Sachen beim Publikum vielleicht besser ankommen. Im Endeffekt ist ein guter Song aber ein guter Song, egal ob schnell oder langsam! Und die Jury muss in ihrer Beurteilung ohnehin objektiv sein.

Die Band im Internet:

 

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